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Afrikanischer Kochkurs

Kürzlich machte ich mit zwei Freundinnen einen 1 Abendkochkurs mit. Es sollte ein afrikanisches Menü zubereitet werden.

Beim Eintreffen in dem Küchenstudio, wo der Event stattfand, gab es gleich eine kleine Enttäuschung. Der angekündigte Koch wurde durch eine Dame vertreten, von der man nicht erfuhr, ob sie auch eine ausgebildete Köchin war.

Es waren 16 Teilnehmer, die sich auf drei Kochstellen verteilen sollten. Die Rezepte waren dort ausgelegt, wir sollten uns darauf einigen, wer wo was kochen würde. Bei Problemen stand unsere Betreuerin uns natürlich zur Verfügung und sie ging auch wie eine Lehrerin von Herd zu Herd, um zu schauen, ob alles recht war.

Vorher zeigte sie uns noch, wo wir die benötigten Utensilien finden würden, Zutaten standen bereits da.

Wir kochten also so vor uns hin, ohne vielleicht mal über die Besonderheiten der afrikanischen Küche informiert zu werden. Außergewöhnlich waren die verwendeten Gewürze wie z.B. Kreuzkümmel und Koriander. Und ein Gericht wurde mit Straußenfleisch zubereitet.

Obst und Gemüse gab es nicht. Dafür Rindermett, Huhn, Schwein und Strauß sowie Kartoffeln, Reis und Couscous.

Meine Freundin wollte ein Maisbrot zubereiten. Als sie feststellte, dass bei den Mengenangaben viel zu wenig Flüssigkeit vorgesehen war, bat sie um Rat. Unsere Küchenfee sagte aber nichts dazu, sondern nahm ihr die Schüssel aus der Hand, ergänzte Milch nach Gutdünken und knetete selbst.  

Als das Essen fertig war, setzten wir uns alle an einen nett eingedeckten Tisch, bzw. holten uns vorher noch unsere Speisen ab, die von der Chefin persönlich aufgetan wurden. Der erste Gang, die Suppe, war sehr lecker, die anderen drei fand ich nicht so nachahmenswert.

Positiv war, dass jede Menge Getränke, vom Wasser über Cola, Wein und Bier bis zur Kaffeespezialität, die man sich an einer hervorragenden Maschine selbst zapfen durfte, vorhanden waren, die im Preis enthalten waren.  

Satt geworden sind wir auch. Und die Teilnehmer waren durch die Bank gut gelaunt und sympathisch.

Negativ fand ich, dass ich nichts Neues gelernt habe sondern einfach nach Rezept gekocht wie zuhause auch, wenn ich ins Kochbuch schaue. Das hatte ich mir anders vorgestellt. Für den Preis von 65 € hätte man auch in einem sehr guten Restaurant wahrscheinlich leckerer essen können, auch incl. Getränke. Aber es war eine neue Erfahrung und ein netter Abend.

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