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Aggressiver Hund

Unter dem Begriff Aggressivität, was so viel Bedeutet wie herangehen, angreifen bzw. Angriffslust, versteht man eine Bereitschaft zur Ausführung aggressiven Verhaltens gegenüber von Artgenossen. Das soll nun nicht heißen, dass eine Aggressivität immer eine Aggression auslöst. Die Intensivität einer Aggressivität kann durch verschiede Faktoren ausgelöst werden wie z.B. wenn bestimmte Hormone wie Testosteron ausgeschüttet werden.

Wie ich aber darauf komme, kann man mehr oder weniger schon im Titel erkennen. Ich war gestern mit Kira (meiner kleinen Hündin) das erste Mal mit einer Hundegruppe unterwegs. Meine Freundin ist Hundetrainerin und diese Hundegruppe leitet sie. Es treffen sich jeden Mittwoch mehrere Hundebesitzer mit ihren Vierbeinern zum gemeinsamen Spaziergang. Während des Spazierganges nimmt sich die Hundetrainerin dann jeden einzeln vor und übt in verschieden Situation mit dem Hund. Vor allem aber mit den Besitzern, wie sie sich in der  Situation zu Verhalten haben. Sie zeigt wie man kleine Fehler, die manchmal schon große Auswirkungen auf das Verhalten des Hundes haben können, vermeidet. 

Als ich ankam stand dort schon ein Mann mit einem wirklich hübschen Schäferhund, der einen Maulkorb um gehabt hat. Ich liebe Schäferhunde (mein Traumhund) aber den habe ich bei Miguel nicht durchbekommen :-(. Zurück zum Thema 🙂 Ich kam also an und sah den Hund. Ich fragte, warum dieser einen Maulkorb trägt. Dann erzählte mir der Mann die Geschichte. Der Hund ist 6 Jahre alt und kommt aus einer schlechten Haltung wo er vermutlich  auch nie soziale Kontakte gehabt hat. Seine Vorbesitzer hatten in der Stadt in einer kleinen Wohnung im 5. Stock gewohnt. Er wurde beschlagnahmt und landete als extrem gefährlicher Hund im Tierheim. Warum? Weil er Artgenossen gegenüber absolut Aggressiv war. Das heißt, würde er sich mal los reißen und ein anderer Hund taucht auf, würde er den zerfleischen. Der Mann holte ihn aus dem Tierheim und widmete sich dem Hund. Mit Hilfe der Hundetrainerin verträgt er sich mittlerweile mit ihrem Hund und noch einer anderen Hündin. Natürlich aber noch mit Maulkorb und nicht freilaufend. Aber er läuft beim Spazieren entspannt mit. 

So nun kam ich gestern mit Kira hinzu und was meint ihr was da abging. Wir haben also Übungen gemacht wo er sitzen musste und ich mit Kira an ihm vorbei gehen musste. Da es nicht klappen wollte, schmiss die Trainerin den Hund auf den Boden zur Seite und unterdrückte in. Machen die Hunde unter sich ja auch. Nachdem das passierte, ging es immer besser. Wir sind zum Schluss nebeneinander gegangen, wobei ich und der Hundebesitzer zwischen den Beiden gewesen sind. Zu Hause sagte der Mann ist es ein Traum von einem Hund, wenn er aber mit ihm draußen ist, ist er wie ausgewechselt. Dadurch, dass er in der Hundegruppe mit geht und er lernt, dass Artgenossen okay sind, hat er sich schon richtig gebessert. Und ich bewunderte diesen Mann, dass er dem Hund eine Chance gegeben hat und sich der schwierigen Aufgabe widmet. Aber man sieht mit Geduld 🙂 ist er schon auf dem besten weg.

Was ich damit sagen möchte, hat man einen Aggressiven Hund kann man ihn mit der Zeit und viel Training so polen das es der liebste Hund der Welt wird. Man muss einen Hund nicht gleich abgeben. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist es zu 85% immer der Fehler des Hundehalters warum ein Hund so ein Verhalten zeigt.

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