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Banken sichern sich bei Internetkäufen mit Visakarten ab, Kunden gehen leer aus

Heute gab es in der Sendung WISO einen interessanten Beitrag. Der dürfte jeden interessieren, der seine Einkäufe im Internet mittels Visacard bezahlt. Es ging um den Fall einer jungen Frau, die Kaffeepads in einem Internetshop gekauft und auf diese Weise gezahlt hatte. Sie hatte dazu eine spezielle Sicherheitsnummer eingeben müssen. Kurze Zeit später wurden von ihrem Konto nicht nur die erwarteten 30 € abgebucht, sondern auch noch drei andere Beträge von insgesamt ca. 3000 €.

Als sie dies bei ihrer Bank reklamierte, wollte die das Geld nicht erstatten, weil auch für die anderen Abbuchungen der erwähnte Sicherheitscode eingegeben wurde. Eine oder mehrere Betrüger hatten es geschafft, ihre Daten zu klauen und dann damit einzukaufen.

Die Verfolgung der Rechnungen ergab, dass die bestellten Teile an einen aus Russland stammenden Kraftfahrer geliefert worden waren. Als die Fernsehmitarbeiter ihn aufsuchten, gab er an, die Sachen erhalten und weiter geschickt zu haben. Er hatte das schon öfter getan, ohne sich dabei Böses zu denken. Im Internet war er auf eine Anzeige aus einem russischen Land gestoßen, in der Personen ein Job angeboten wurde. Dieser bestand darin Pakete anzunehmen und dann an Adressen zu senden, die z.B. in Estland lagen. Die Adressaufkleber wurden ihm zugeschickt.

Als der Mann erfuhr, worum es sich bei dem angeblichen Job tatsächlich handelte, machte er bei der Polizei sofort eine Selbstanzeige. Geld für seine Tätigkeit hatte er noch nicht erhalten.

Einige Kreditkartenfirmen werben mit mehr Sicherheit, wenn zusätzliche Codes eingegeben werden. Wenn allerdings Hacker diesen Code abfangen und benutzen, dann ist die Bank fein raus, da sie nicht haftet.

Ich bezahle grundsätzlich nicht mit Karte bei Einkäufen im Netz. Wenn es geht, zahle ich auf Rechnung, auch wenn das z.B. bei Amazon einen Aufpreis von 1,50 € kostet. Mit der Visakarte hole ich nur Geld am Automaten.

Aber auch da gibt es zurzeit Verbrecher, die eine feine Idee hatten. Sie befestigen etwas am Geldausgabeschacht des Geldautomaten. Dadurch wird das Bargeld nicht ausgegeben, sondern bleibt unsichtbar innen im Schacht kleben. Wenn der Kunde dann in die Bank geht, um zu reklamieren, holen die Gauner sich das Geld aus dem Schacht. Sollte dies jemanden passieren, wird empfohlen, sofort nicht erfolgter Geldausgabe die Polizei anzurufen und am Automaten stehenzubleiben.

1 Kommentar

  1. JennyGER sagt:

    Hallo,
    die Story ist wahr aber die transportierte Information ist falsch! Die in WISO kritisierte Regelung der Haftung trifft zwar für diese luxemburger Bank zu, aber NICHT für z.B. Sparkassen. Siehe: http://jennyger.blog.de/2011/02/24/falschinformation-in-der-wiso-sendung-vom-21-02-2011-im-zdf-10677036/

    liebe Grüße,
    http://twitter.com/_JennyGER_

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