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Bausparverträge sind eine clevere Möglichkeit, sein Eigenheim zu finanzieren

Kennt Ihr noch den Spruch „spare beizeiten, dann hast du in der  Not“? Meine Oma hat mich früher immer damit traktiert, was ich als Jugendliche nicht so besonders lustig fand. Vielmehr tendierte ich zu der (nicht ganz ernst gemeinten) Abwandlung dieser Weisheit : „Spare in der Not, dann hast du Zeit dazu“, und unterstützte mein Leben lang immer fleißig die Wirtschaft, indem ich jeden Pfennig und jeden Cent, den ich besaß, wieder ausgab. Dies führte zwangsläufig dazu, dass ich heute, mit 37, weder ein Eigenheim noch ein Aktienpaket oder ein Sparbuch mein Eigen nennen kann – was ich jetzt natürlich sehr bedauere, denn es hätte auch anders laufen können…

Vor einigen Tagen traf ich zufällig einen ehemaligen „Sandkastenfreund“ von mir wieder, den ich jahrelang aus den Augen verloren hatte. Stolz erzählte er mir von seiner Eigentumswohnung und den dort im kommenden Frühjahr geplanten großen Renovierungsarbeiten. Ein bisschen überrascht war ich schon, wie er sich das denn so leisten konnte, zumal er bei seinem Job sicherlich keine zigtausend Euro monatlich nach Hause schleppen würde. Lottogewinn? Erbschaft? „Nee, Bausparverträge“, meinte er trocken und erzählte, dass er den ersten von seinen Eltern zur Konfirmation bekommen hatte. Zuerst zahlten sie die monatlichen Beträge ein, später in der Ausbildung er selbst. Die monatlichen raten seinen so niedrig, dass er kaum merken würde, dass er sie bezahlt. Einmal auf den Geschmack gekommen, schloss er im Laufe der Jahre noch weitere Bausparverträge ab, die es ihm schließlich ermöglichten, sich mit Mitte 30 „Wohnungsbesitzer“ nennen zu dürfen.

Ich muss gestehen, ich war mächtig beeindruckt. Für mich hatten Bausparverträge immer so einen hauch von Spießigkeit gehabt… Dies war natürlich ein dummes Vorurteil, und als ich mich nach dem Gespräch mit meinem Sandkastenfreund näher mit diesem Thema beschäftigte, war ich begeistert von den großartigen Möglichkeiten, die eine derartige (An-) Sparmaßnahme bietet. Man geht also zu einer Bausparkasse hin und legt fest, welche Summe man einmal ausgezahlt bekommen möchte. Beim Abschluss eines Bausparvertrages ist es so, dass man in der Sparphase monatlich beziehungsweise vierteljährlich eine festgesetzte Summe einzahlt, bis man das für die Zuteilung notwendige Mindestsparguthaben von 40% beziehungsweise 50% der Bausparsumme erreicht hat (wobei neben der eingezahlten Summe auch Zinsen und Wohnbauprämien dazuzählen). In der Regel dauert diese Ansparzeit gerade mal acht Jahre, dann ist der Bausparvertrag „zuteilungsreif“; das bedeutet, er wird seitens der Bausparkasse zur Auszahlung freigegeben. Der Bausparer erhält das Guthaben sowie den Rest der Bausparsumme als Darlehen, welches er in den folgenden Jahren zurückzahlt – natürlich zu günstigen Konditionen. Alles in allem läuft so ein vertrag 18-20 Jahre quasi so nebenher und ermöglicht so Normalverdienern die Finanzierung eines Eigenheims…

Hätte ich mich mal eher dafür interessiert…

Weitere Informationen zum Thema Bausparvertrag erhaltet Ihr hier.

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