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Finanzierung für unser Allkauf-Haus

 

Im August 2013 entstand die Idee, mit der Firma Allkauf ein Haus zu bauen. Nachdem soweit alles geklärt war ging es um die Finanzierung. Ein solches Projekt ist natürlich selten mit eigenen Mitteln zu stemmen. Daher sind wir, wie die meisten, auf eine Bank angewiesen, die unseren Wunsch erfüllt. Herr Maurer von der Firma Allkauf stellte hier einen netten Kontakt her – nach dem ersten Gespräch klang alles erst mal unglaublich einfach zu realisieren.

Es folgten viele weitere Gespräche und von Gespräch zu Gespräch gestaltete sich das Projekt immer mehr als Seifenblase. Wir hatten feste Ziele was die monatlichen Kosten anging. Man sollte bei so einer Planung, auch wenn es reizt, immer auf die Vernunft hören. Eine solche Investition ist für die meisten wohl so ziemlich das Größte Projekt, welches jemals zu stemmen sein wird. Man muss die Belastungen auch dann tragen können, wenn eine vorübergehende Arbeitslosigkeit eintritt oder ein Gehalt kleiner wird, da Familiennachwuchs ansteht.

Unsere Rechengrundlage war daher relativ simpel: Es muss bezahlbar bleiben – auch dann, wenn eines der eben genannten Dinge eintrifft. Bei einer so langen Laufzeit von irgendwo 20 – 30 Jahren passiert im Leben sehr viel. Das kann ja schon der kleine Jobwechsel sein, der einem zukünftig vielleicht weniger Geld in die Kasse spült.

Mit dieser Zielsetzung gingen wir also in die Gespräche für die Finanzierung unseres Traumhauses. Natürlich hatten wir auch einen kleinen Puffer eingeplant, der nicht unserer Wunschvorstellung entspricht, aber zumindest noch ohne Risiko zu bewältigen ist.

Es vergingen viele Gespräche – meist immer mehrere Stunden. Wir holten uns Angebote von verschiedenen Banken. Es ist wirklich erstaunlich, wie groß die Unterschiede dort sind. Es gibt etliche Dinge die man dabei beachten sollte, wenn man einen Neubau finanzieren möchte. Da man eigentlich zuvor noch nie ein Haus gebaut hat, hat man von all diesen Dingen keine Ahnung. Es ist ein Lernprozess den wir durchlaufen haben. Anbei möchte ich einige Stichpunkte aufzeigen, die wirklich beachtet werden sollten.

  • Sicherheit – nicht selbst überschätzen. Genau rechnen, was kann ich für die nächsten Jahrzehnte wirklich monatlich aufbringen. Nicht vergessen, dass man eventuelle Reparaturen am Haus selbst tragen muss. Hier muss zwingend ein Puffer eingebaut werden
  • Zinsbindung – Eine lange Zinsbindung bedeutet auch einen höheren Grundzins. Dies ist der Preis den man für die „Sicherheit“ bezahlt. Alternativ bieten Bausparverträge eine gewisse Sicherheit, da man mit diesen immer wieder Teile des Kredites zusätzlich tilgen kann, was das Zinsrisiko verringert. Aber nicht vergessen: Auch diese Bausparverträge müssen bespart werden – dafür wird also wieder Geld nötig sein
  • Möglichkeiten der Sondertilgung – in den vielen Jahren Laufzeit kann viel passieren – eventuell kommt man mal zu ungeplantem Geld und möchte dies in die Finanzierung stecken. Diese Möglichkeit sollte unbedingt gegeben sein.

Bei uns stellte sich dann bald heraus, dass das Projekt so nicht zu machen ist. Nicht zu den Konditionen die wir uns als Ziel gesetzt hatten. Es verging Woche für Woche und Monat für Monat. Es folgten gute Nachrichten und kurz darauf wieder schlechte Nachrichten. Das ganze Spiel zog sich von Ende August bis Mitte November. Dann erhielten wir die telefonische Zusage für das Projekt mit den Bedingungen wie wir sie wollten. Einige Stunden später folgten die Unterlagen in schriftlicher Form. Wieder ein Rückschlag, denn es tauchte ein Kostenblock auf, den wir nicht eingeplant hatten und auch so nicht wollten.

Wieder auf der Suche nach Lösungen gab es wieder derbe Rückschläge. Inzwischen wurde es mit dem Grundstück auch etwas eng, da dies schon eine Weile reserviert war und nichts passierte.

Wir hatten den Entschluss gefasst, dass wir es einfach bleiben lassen. Uns ging es etwas auf die Nerven, dass quasi täglich eine andere Aussage getroffen wurde und wir irgendwie nicht weiter nach vorne kamen.

Der Finanzierungsberater tat vermutlich alles was er konnte um uns zu unserem Ziel zu führen. Allerdings lief hier die Kommunikation irgendwie nicht rund und das verschlechterte unsere Stimmung weiter.

Herr Maurer half bei der Sache wirklich extrem und kümmerte sich zwischendurch selbst schon darum, dass es weiter vorwärts geht. Natürlich möchte jeder Hausverkäufer seine Häuser verkaufen. Aber er zeigte eine Engelsgeduld mit uns und unterstützte uns, wo es nur ging. Ich bin der Meinung, dass er dies nicht hätte machen müssen, denn seine Zeit hätte er auch in Kunden investieren können, bei denen das alles etwas einfacher ist.

Dann endlich folgte der Anruf durch Herrn Maurer und anschließend durch den Finanzierungsberater. Eine Lösung wurde gefunden und das Projekt stand wasserdicht auf den Beinen. Mit viel Mühe, Geduld und Einsatz war es gelungen, den Traum vom Haus zu realisieren. Ganz besonderen Dank an dieser Stelle an Herrn Maurer, denn ohne seinen Einsatz wäre das Projekt gescheitert.

Fazit: Der Weg der Finanzierung war bislang der härteste Weg und hat uns viel Nerven und Kraft gekostet. Das Ganze hat sich aber gelohnt, denn jetzt steht dem Projekt nichts mehr im Wege.

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