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Fit mit Lauftraining für Anstrengungsmuffel

Ich habe in meinem Leben schon einige Male mit dem Joggen angefangen. Erstens um die Figur zu halten und zweitens um fit zu bleiben. Mal habe ich einfach angefangen, indem ich auf meinem täglichen Spaziergang zwischendurch so lange lief, bis mir die Puste ausging. Meistens geschah das sehr schnell.

Zweimal habe ich  mit einer Freundin nach einem Laufaufbauplan aus dem Internet angefangen. Dort steigerte man sich nach anfänglich Zwei- Minuten- Abschnitten Laufen mit einminütiger Pause auf zuletzt eine Stunde Durchlaufen. Das Tempo sollte immer so sein, dass man sich beim Joggen noch gut unterhalten konnte.

Es hat schon Spaß gemacht, aber hauptsächlich, weil wir zu zweit unterwegs waren und nebenbei klönen konnten. Ich fand es aber dennoch ziemlich anstrengend.

Aus verschiedenen Quellen hörte ich, dass nach etwa einer Viertelstunde das Laufen immer leichter wird und man quasi euphorisch wird, weil angeblich irgendwelche Glückshormone freigesetzt werden, die einem sozusagen Flügel verleihen.

Ich habe es wirklich lange versucht. Habe mir auch Laufschuhe gekauft. Trotz langer Laufstrecken und –zeiten war es eine Quälerei für mich. Ich bin schneller und langsamer gelaufen, bei Wärme und bei Kälte, auf Asphalt und auf Waldwegen. Mit Musik und ohne. Ein Glücksgefühl oder die ersehnte Leichtigkeit stellte sich nicht ein.

Ich könnte mir vorstellen, dass es vielen Menschen so geht. Und weil es quälend ist, gibt man wieder auf.

Vor einem Jahr habe ich dann einen Versuch gestartet, der für mich wie gemacht scheint. Ich laufe zwei Minuten, dann gehe ich zwei Minuten. So bewege ich mich vierzig Minuten im Intervall 2Min- 2Min- 2Min- usw. Am Schluss bin ich zwanzig Minuten gelaufen und zwanzig gegangen. Dieses Training kann ich auch machen, wenn ich schon gearbeitet habe, wenn ich müde bin oder mich schlapp fühle.

Wenn ich gut drauf bin, dann gehe ich entweder die Laufstrecken schneller an oder ich lasse mal die eine oder andere Gehpause  aus.

Für mich ist es das ideale Fitnessprogramm, weil ich nie frustriert bin oder das Gefühl habe, es nicht zu schaffen. Es ist auch gelenkschonender als durchzujoggen. Den Puls kann man nach einer Weile durch schnell oder langsam gut so steuern, dass er die optimale Höhe für die Fettverbrennung hat. Durch anschließendes Dehnen beugt man Muskelbeschwerden vor.

Und mein Hund hat immer Phasen, in denen er in Ruhe schnuppern kann.

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