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Geduld kann man lernen

Die Geduld bezeichnet die Fähigkeit, auf etwas warten zu können. Das Gegenteil zur Geduld ist die Ungeduld. Wer geduldig ist, ist im Prinzip bereit mit ungestillten Sehnsüchten und unerfüllten Wünschen zu leben bzw. sie zeitweise zurückzustellen. Die Geduld ist eng verbunden mit der Hoffnung. Wer also geduldig ist kommt meist schneller an sein Ziel als jemand der ungeduldig ist. Dieser macht vermutlich viele Fehler und ist somit langsamer am Ziel. 

Dadurch, dass jemand ungeduldig ist, kann es leicht zu Ärger und Wut kommen. Steht man z.B. an der Kasse und die Person vor einem ist zu langsam mit dem einpacken der gekauften Sachen und man selber hat keine Zeit, so wird man schnell ungeduldig und anschließend wütet. Das kann ich auch sehr gut. Ist vor mir z.B. eine Person die noch stundenlang mit der Kassiererin reden muss, flippe ich auch schon mal aus. 

Ich bin z.B. ein sehr sehr ungeduldiger Mensch. Bei mir muss immer alles sofort und schnell gemacht werden. Passiert dies nicht, werde ich schnell richtig sauer und bin verärgert. Meine Mutter sagte irgendwann mal zu mir „du musst geduldiger werden, dann hast du es im Leben wesentlich leichter“. Okay aber wie dachte ich mir. Nun ich habe es heraus gefunden. Ich übe mich zurzeit jeden Tag und das auch noch ziemlich oft in Geduld. Und womit? Mit meinen Hund. Ich muss sagen, für mich ist es eine sehr gute Übung geduldiger zu werden. Meinen Hund habe ich von einer Tierschutzorganisation. Ich habe sie nun seit etwas über 1 Woche und sie kam zu mir ohne etwas zu können und ohne jemals irgendwelche Regeln folgen zu müssen. Ich traf mich gleich zu Anfang mit meiner Freundin (diese ist Hundetrainerin). Sie beobachtete mich einmal mit dem Hund und sagte mir, dass es so wie ich es mache ein langer Weg sein wird. Da ich schnell laut wurde, wenn meine kleine Madame nicht gleich zu mir gekommen ist, wenn ich sie gerufen habe. 

Sie zeigte mir wie ich es am besten mache und ich schluckte nur und dachte mir „ach du scheiße, das bekommst du nie hin“. Da ich aber ein friedliches Zusammenleben mit der kleinen möchte blieb mir nichts anderes übrig. So nun ist sie 1 Woche und 2 Tage bei mir und was soll ich sagen? Sie kann nun nach so kurzer Zeit die Kommandos: „sitz“, „hier“, „fuß“, “auf deinen Platz“, und  „nein“. Bei dem Kommando „Platz“ sind wir zurzeit noch. Und wie habe ich es geschafft? Ich habe mir zwischendurch immer wieder gesagt, dass sie es lernen muss und dass sie, wenn ich sie laut anmeckere, nicht weiß was ich von ihr will. Also habe ich es natürlich freundlich aber bestimmend und mit netter Gestik probiert und es klappte. 

 Ich finde für mich persönlich ist ein Tier eine gute Hilfe um das „Geduldig sein“ zu lernen, denn man hat schließlich Verantwortung übernommen und muss sich dann dementsprechend auch darum kümmern.

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