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Goslar – Ein deutscher Geheimtipp?

Vor einigen Tagen war ich in der größten Stadt des Harzes, Goslar. Es war mein zweiter Besuch Goslars, doch der erste mit Gang in die Altstadt. Und es hat sich gelohnt.

Pfingstmontag hatte ich endlich einmal wieder Zeit für einen kleinen Ausflug und als Niedersachse muss man wenigstens einmal in den größeren Städten des eigenen Bundeslandes gewesen sein, also stand ich vor der Wahl Lüneburg oder Goslar und entschied mich, der Nähe wegen für die Harzstadt.

Vor etlichen Jahren bin ich mit der Schule schon einmal da gewesen, auf Klassenfahrt. Damals sind wir allerdings direkt vom Bahnhof in den Bus und ab auf den Rammelsberg und zur Bergwerksbesichtigung. Somit habe ich von der eigentlichen Stadt an sich nichts gesehen. Dies hat sich, wie gesagt, am Pfingstmontag geändert und ich habe meine Wahl, nach Goslar zu fahren, kein Stück bereut. Das Wetter spielte mit, es war sonnig, aber es ging die meiste Zeit des Tages ein angenehmer Wind.

Die Altstadt ist wirklich eine der schönsten, die ich bisher in Deutschland gesehen habe und es lohnt sich auch durchaus von den – bei sonnigem Wetter – von Touris und Ausflüglern gut frequentierten „Hauptstraßen“ einmal abzuweichen, denn auch die Wohngebiete und -straßen um die Altstadt sind ganz schnucklig und man möchte am liebsten gleich in eines der vielen kleinen Fachwerkhäuser einziehen. Ein wenig hat mich Goslar mit seinen schönen Häusern und dem Kopfsteinpflaster an das wunderschöne, doch leider total von Touris überlaufene (man kommt sich dort wirklich wie im Vergnügunspark vor) Brügge erinnert, jedoch natürlich mit viel viel weniger Kanälen und Brücken. Natürlich war an diesem sonnigen Tag in Goslar auch ordentlich was los, aber es hat nie den Punkt überschritten, an dem mir der Trubel auf den Senkel ging. Das Restaurant, in dem ich gegessen habe, war direkt an einer Kirche, auf deren Nordturm man auch gehen kann und einen super Blick über die Stadt haben soll (kann es nicht bezeugen, da ich schreckliche Höhenangst habe), ich kann mich aber leider an den Namen des Restaurants nicht erinnern. Es gab Schweinebraten und Geschnetzeltes mit Spätzle. Leider war das Fleisch vom Schweinebraten das einzige gute an dem Gericht, da die Spätzle total bar jeden Geschmacks waren, die Sauce für meinen Geschmack viel zu erdnussig und das Geschnetzelte auch relativ geschmacksarm waren. Allerdings gibt es genug Restaurants in der Altstadt und vielleicht habe ich auch nur die falschen Gerichte erwischt. Nächstes Mal probiere ich eben die Pizzeria daneben. Die Betonung liegt dabei auf „nächstes Mal“, denn das wird auf jeden Fall nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich nach Goslar fahre.

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