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Jammie Thomas-Rasset verurteilt: Fliesharing über Kazza kostet Millionen

Jammie Thomas-Rasset wurde nun verurteilt. Das Gericht sah es als angemessen an, Jammie Thomas-Rasset zu einer Strafe von 1,9 Millionen Dollar zu verurteilen. Die Musikindustrie hat nun vermutlich einen Grund zum feiern. Wobei das Leben von Jammie Thomas-Rasset nun wohl zerstört sein dürfte. Für einen solchen Millionenbetrag, dürfte man wohl den Rest des Lebens arbeiten gehen. Auch wenn Spenden gesammelt werden, so wird dies vermutlich nur ein Tropfen auf dem heissen Stein sein.

So recht versteht keiner, was sich die Geschworenen dabei gedacht haben, eine Geldstrafe von 1,9 Millionen Euro anzusetzen. Und die nur für einen angeblichen kostenlosen Download und dafür, dass 24 Musiktitel in das Netzwerk von Kazaa eingespielt wurden. Wie oft diese Titel dann auch wirklich kostenlos runtergeladen wurden, ist nichteinmal bekannt.

Ich finde es daher nur sehr verständlich, dass die komplette Geschichte nun natürlich noch in Berufung geht. Eine Geldstrafe in einer solchen Höhe ist unter keinen Umständen gerechtfertigt. Die Geschworenen sehen das aber anscheinend ganz anders.

Die Filesharing-Anwälte in Deutschland werden sich das hoffentlich nicht so schnell abschauen. Denn ein solches Urteil lässt sich meiner Meinung nach nicht vertreten.

“…After five hours of deliberation, the jury found Jammie Thomas-Rasset willfully liable for illegally downloading 24 songs of the recording industry. They determined damages at $80,000 for each of violations, for a total damage award of $1,920,000. The jury began deliberating at 11 a.m. whether Jammie Thomas-Rasset is liable to six record companies for allegedly downloading 24 song recordings on the KaZaA peer-to-peer file sharing network. Late this afternoon, they had reached a verdict, but it had not yet been announced…”

Quelle und Text:  Hier

In Deutschland ist es zum Glück noch nicht soweit. Aber es ist ja bekannt, dass fast alles von den USA abgeguckt wird. An Leute die sich noch immer auf so dünnes Eis bewegen und die Finger vom Filesharing nicht lassen können:

Überlegt es euch gut. In den P2P-Netzwerken könnt ihr anhand der IP-Adresse so schnell indentifiziert werden. Es ist daher nicht gerade sinnvoll,  sich in einem solchen Netzwerk kostenlos etwas runterzuladen, wenn anschliessend dann die Kripo bei euch klingelt.

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