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JD Salinger – Der Fänger im Roggen

Endlich, endlich habe ich diesen Klassiker der Weltliteratur gelesen. Er stand schon lange auf meiner Liste und jetzt bin ich endlich einmal dazu gekommen.

Das Buch wird seinem Ruf wirklich gerecht. Ich habe das Ding an einem Tag gelesen (okay, es ist auch nicht super lang). Die Sprache ist zugänglich und der gesamte Stil ist sehr schön und flüssig zu lesen und man kommt wirklich ganz flott durch. Der Protagonist Holden Caulfield ist sehr schön gezeichnet. Das einzige, was mir ab und an auf die Nerven ging, waren dann so seine Catchphrases, wie „das hat mich umgehauen“ oder so. An manchen Stellen kam es mir dann schon ein wenig zu häufig, aber das ist auch kein wirklicher Kritikpunkt am ganzen Buch.

Die Handlung an sich ist auch schön konstruiert und die immer wieder eingestreuten Anekdoten, vor allem über ehemalige Mitschüler auf den zahlreichen Interanten, auf denen Caulfield war, sind sehr unterhaltsam und die Charaktere wirklich alle sehr erinnerungswürdig und einzigartig.

Was ich ja auch überaus faszinierend finde, ist, obwohl Salinger wohl zu den meistgelesenen Autoren des zwanzigsten Jahrhunderts zählt, hat er in seinem ganzen Leben wirklich nur diesen einen Roman geschrieben neben mehreren Erzählungen und Kurzgeschichten. Das ist wirklich beeindruckend, aber gleichzeitig auch mehr als schade, denn wer würde nicht gerne noch weitere Romane von Salinger lesen nach der Lektüre des Fängers im Roggen.

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