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Julian Assange und die schwedische Variante der Vergewaltigung

Julian Assange, der in Schweden der Vergewaltigung beschuldigte Wikileaks- Gründer, hat sich freiwillig gestellt und das ist gut so. Denn in Polizeigewahrsam in England ist er hoffentlich sicher vor  möglichen amerikanischen Anschlägen. Den Ostblockstaaten wird ja oft nachgesagt, dass ihre Regierungen gerne mal politisch unerwünschte Personen verschwinden lassen. Ich vermute, in den USA wäre das von gewissen Institutionen auch denkbar.

Politisch unerwünscht ist Julian Assange ganz eindeutig von vielen Regierungen, allen voran der amerikanischen. Die konservative Presse in Deutschland schließt sich der Diffamierung des Australiers gerne an, nachdem aber zuvor die veröffentlichten geheimen Berichte von US- Diplomaten von genau dieser Presse als Stoff für ihre Nachrichten verwendet wurden.

Durch Berichte über die in Schweden sogenannte Vergewaltigung zweier Frauen soll Assange in ein möglichst schlechtes Licht gerückt werden. Die Medien vergessen leider häufig zu erwähnen, dass es sich hierbei um nicht um eine Vergewaltigung nach deutschem Recht handelt. Die betroffenen Damen hatten freiwillig Sex mit dem Beschuldigten, waren aber nicht damit einverstanden, diesen ungeschützt zu haben. Wie sich das abgespielt haben soll, ist mir ein Rätsel. Hat sich Herr Assange mitten im Akt heimlich das Kondom abgezogen oder was?

Ich bin absolut für das sexuelle Selbstbestimmungsrecht der Frau (des Mannes auch) und ich finde, eine Vergewaltigung (nach deutschem Recht) muss auf jeden Fall bestraft werden.   Aber was in diesem Fall herbeikonstruiert wird, um dem Ruf eines Mannes zu schaden,  der mutig Daten gegen den Widerstand der bloßgestellten Politiker veröffentlicht hat, das ist lächerlich.

Wenn unliebsame politische Gegner zu gut bei den Bürgern ankommen, dann ist schon öfter das Instrument der Veröffentlichung von sexuellen und intimen Geschichten benutzt worden, um die öffentliche Meinung negativ zu beeinflussen. In unserer sexuell freizügigen Welt klappt das bloß nicht mehr so richtig. Und Julian Assange hat ja sogar einen mächtigen Verbündeten in seiner Vorliebe für ungeschützten Verkehr. Der Papst ist sicherlich ganz stolz auf ihn.

1 Kommentar

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