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Katzenfutter statt Böller – die Umwelt leidet sehr unter Silvesterfeuerwerken

Ich hoffe, Ihr habt die Feiertage gut überstanden… Kaum ist Weihnachten vorbei, gehen Milliarden Menschen weltweit einer neuen Beschäftigung nach: der Beschaffung von Böllern und Raketen zum Jahreswechsel.

Unsummen werden jährlich für Feuerwerk ausgegeben; alleine in Deutschland schleppen die Menschen diesbezüglich Equipment im Wert von über 110 Millionen Euro nach Hause. Ursprünglich sollte das Feuerwerk böse Geister vertreiben. Diese Idee stammt noch aus dem germanischen Volksglauben, bei dem zum Jahreswechsel die Geister und Dämonen der Vergangenheit durch allerlei Lärm vertrieben werden sollten. Dieser Lärm wurde damals durch Rasseln, Peitschen und Dreschflegel verursacht. Nachdem das Schwarzpulver Einzug in die Gesellschaft gehalten hatte, wurde ab circa 1420 mit Böllern und Gewehren geschossen. Feuerwerke in der Pracht und Größe, in der wir sie heute kennen, wurden erstmalig im Barockzeitalter aufgeführt. Nach wie vor dienten sie dem Zweck der Geistervertreibung – heutzutage eher, um das Neue Jahr willkommen zu heißen.

Eigentlich eine ganz schöne Tradition, auf die man meiner Meinung nach gut und gerne verzichten kann. Nicht aus finanziellen Gründen (schließlich muss ja jeder selbst wissen, was er mit seinem Geld macht), sondern aus Respekt vor der Natur und den Tieren. Nicht nur Haustiere wie Hunde und Katzen leiden (meistens) furchtbar unter dem Lärm, sondern vor allem Wildtiere und Vögel. Panisch versuchen sie, dem Getöse zu entkommen; oft leider vergeblich. Selbst Tiere, die sich im Winterschlaf befinden, werden oft rüde geweckt. Und nicht nur das: auch die Luft wird durch die angefeuerten Böller so nachhaltig verschmutzt, dass diese Tiere noch tagelang unter den Folgen des Silvesterfeuerwerks zu leiden haben.

Als Jugendliche habe ich mir natürlich über solche und ebenfalls fleißig Böller und Raketen abgefeuert. Doch seit Jahren spende ich – in Anlehnung an die caritative Aktion „Brot statt Böller“ – den Betrag, den ich für Feuerwerkskörper ausgeben würde, ans örtliche Tierheim – „Katzenfutter statt Böller“ eben…

Übrigens hat vor Jahren ein Kumpel von mir die Aktion „Brot statt Böller“ mal allzu wörtlich genommen: diese Parole rufend, warf er um Mitternacht Brötchen in die Luft. Nicht unbedingt Sinn und Zweck der Sache, aber wenigstens nicht umweltschädlich…

2 Kommentare

  1. Elietta Becker sagt:

    Es ist schön zu sehen, dass wir ein Genie wie dich unter unseren Lesern haben. Woher stammen deine Informationen, die sich so ganz und gar nicht mit jahrzehntelangen Umweltforschungen decken? Interessant finde ich auch die von dir angesprochene Herstellungsmethode für Katzenfutter. Gibt es dazu vielleicht ein Rezept?!?

  2. Angela Merkel sagt:

    Wer so eine Scheiße rum erzählt ist dumm, denn einmal im Jahr böllern hat keine Auswirkungen auf die Natur das was Auswirkungen auf die Natur hat ist Katzenfutter hergestellt aus verbrannten CDs!!!!

    😀 xD

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