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Kinderschänder kommt frei

In Dresden hat ein Kinderschänder 22 Monate Haft auf Bewährung bekommen. Der Mann ist 42 Jahre alt und ist selber Vater eine fünfjährige Tochter. Warum er eine Bewährungsstrafe bekommen hat? Laut Angaben hat er einen Deal mit der Richterin gehabt.

Sein Verteidiger hatte vor dem Prozess eine Absprache mit der Richterin und der Staatsanwältin getroffen. Wenn er ein Geständnis ablegt bekommt er seine Freiheit. Wie das Aussehen soll? In Form einer Bewährungsstrafe. Am 05.04.2011 war der Prozess. Noch vor dem Mittagessen war das Urteil gefallen. Es gab eine formelle Anklageverlesung, die Beratung zwischen Richterin, Staatsanwältin und Verteidiger fand ebenfalls statt. Anschließend verkündete die Richterin das Urteil. Alle waren geschockt und die Mutter des kleinen Mädchens brach in Tränen aus.

Der Mann aus Dresden hat also gestanden, die erst vierjährige Nachbarstochter missbraucht zu haben und nebenbei auch Kinderpornos gesammelt zu haben.

Darf nun jeder tun und machen wozu er Lust hat? Und wenn er scheiße gemacht hat, drückt man auf die Tränendrüse, legt ein Geständnis ab und dann ist die Sache vergessen? Wozu gibt es Gesetzte frage ich mich, wenn man sich so oder so nicht daran halten muss? Wenn ich zu schnell gefahren bin und geblitzt worden bin, dann kann ich komischerweise auch nicht sagen oh bitte bitte lieber Polizist ich fahre nie wieder zu schnell. NEIN! Ich bekomme ein Tickt und muss Strafe zahlen. Aber jemand der sich an kleinen Kindern vergeht kommt auf Bewährung frei und darf auch noch sein eigenes Kind behalten? Ich denke wir dürfen gespannt sein, wie das alles noch weitergehen soll.

10 Kommentare

  1. saltimbocca sagt:

    Unter Aufsicht Kontakt mit seinem eigenen Kind, das war die Meinung. Und mit andern Kindern eine Kotaktsperre, und eine vorgeschriebene Mindestdistanz zwischen seiner Wohnung und dem Opfer. Und das nach 3 Jahren Haft.
    Eine Liste wie in den USA wollen wir nicht. Das ist Mittelalter und zudem von zweifelhaftem Effekt. In den USA sind Erfahrungen nicht gut. Sie konzentrieren sich in best. Wohnquartieren, die dann noch mehr herunterkommen. Selbstjustiz ist absolut abzulehnen, zu verhindern und zu bestrafen. HIERZULANDE werden Vebrecher genau so zur Verantwortung gezogen wie anderswo auch. Die Rückfallquoten sind nicht grösser. Therapie sollte man ausbauen. Aber es gibt zuwenig Therapeuten.

  2. Alecto sagt:

    gehts noch??? Warum er, selbst unter „Aufsicht“ keinen Kontakt haben sollte??? Schonmal dran gedacht, dass jedes Wiedersehen für die Opfer das erlebte Trauma verstärkt???!!!!
    Überhaupt, sollte es endlich eine Liste geben, auf der zumindest VERURTEILTE Kinder- und Frauenschänder, mit vollem Namen und Adresse, öffentlich gemacht werden!
    Stattdessen werden sie geschützt und man macht ihnen Wiederholungstaten damit nur noch leichter.
    Niemand, der einem Kind soetwas antut verdient es geschütz zu werden!
    Niemand sollte sich darüber wundern, wenn Opfer zur Selbstjustiz greifen, wenn hierzulande die Täter kaum bis gar nicht für ihre Verbrechen zur Verantwortung gezogen werden!
    Um es auf den Punkt zu bringen:
    Ein Kinderschänder zerstört in seinem Leben wie viele Kinderseelen?? ZUVIELE um weiter zu leben!

  3. saltimbocca sagt:

    Und warum sollte er auch nicht bei Anwesenheit einer Drittperson Kontakt mit seinem kind haben?

  4. Ja richtig die Rechtschreibung und die Grammatik lassen in diesem Artikel zu wünschen übrig das ist richtig.

    Seine getrennt lebende Ex-Frau erlaubt ihm den Kontakt zur seiner Tochter und die wohnt sogar in dem selben Haus wie auch das Mädchen an dem er sich vergangen hat. Und ich bin auch der Meinung, dass er überhaupt keinen Kontakt mehr haben sollte auch nicht mit einer Dame vom Jugendamt.

  5. saltimbocca sagt:

    Möchte bezweifeln, dass schon jemand wegen Ladendiebstahls in Gefängnis gekommen ist, und wenn, dann nur, weil es zum x.ten Mal geschehen ist. Bei Ladendiebstählen unterhalb einer gewissen Wertbetrags kommt die Polizei erst gar nicht.

    Wo steht, dass der Täter seine eigene Tochter weiterhin besuchen darf? Ueber eine diesbezügliche Regelung habe ich nichts gelesen. Es dürfte aber für die Mutter ein Leichtes sein, eine diesbezügliche Regelung zu erwirken. Kontakte mit der eig. Tochter gibt’s dann nur noch im Dabeisein mit einer Dame vom Jugendamt.

  6. Diana Eidam sagt:

    Der Artikel ist gut verfasst, aber die Rechtschreibung und die Grammatik lassen etwas zu wünschen übrig. Ist nicht böse gemeint, ganz im Gegenteil.
    Aber nun nochmal zum Artikel, ich finde es eine Schweinerei, andere Leute kommen wegen Ladendiebstahl ins Gefängnis, und der Mann darf seine Tochter immer noch besuchen, ich finde, der Typ gehört in eine geschlossene Einrichtung, Geständnis hin oder her, Kinder können sich nicht wehren, und benötigen den Schutz von uns Erwachsenen.

  7. assfogy sagt:

    Quellen zu nennen ist bei solchen Meldungen immer nicht schlecht!

  8. saltimbocca sagt:

    Hallo Jessica,
    Ja ich verstehe es. Ich wollte nur juristisch einiges klarstellen, was sehr oft falsch dargestellt wird. Der Sicherheitsaspekt ist ein anderer als der Strafaspekt. Würde es sich um einen Diebstahl handeln, würde ich dieses Urteil auch für richtig halten. In diesem Fall jedoch habe ich dieselben Bedenken wie Sie. Auch ich sehe geringe Chancen, dass der Mann sich beherrschen können wird. Wobei es fraglich ist, ob eine Freiheitsstrafe viel daran ändern wird. Und sicher nur zusammen mit einer intensiven Therapie, und da ist das Angebot sehr knapp. Für lebenslanges Einschliessen ist aber diese Tat trotz allem zu geringfügig, bzw. würde erst im Wiederholungsfall genug wiegen für eine derart einschneidende Massnahme.

  9. Hallo Saltimbocca,
    das was sie schreiben ist mir schon klar 🙂 Mir geht es einfach darum, dass ich es einfach ein unding finde, dass Menschen die einem anderen Menschen so etwas angetan haben, weiter draußen herum laufen dürfen. Wenn jemand soetwas tut ist dieser einfach „krank“ im Kopf und unberechnenbar in meinen Augen und gehört nicht in die Freiheit. Richtig, er hat Bewährung und wenn er sich da etwas zu schulden kommen lässt, dann muss er ins Gefägnis. Aber warum muss es ggf. erst wieder dazu kommen das etwas passiert? Ich hoffe sie verstehen was ich meine? 🙂

  10. saltimbocca sagt:

    > legt ein Geständnis ab und dann ist die Sache vergessen?
    Nein. Die Sttrafe bleibt für 5 Jahre im Register. Bei Rückfall gilt er solange als vorbestraft.

    >Wozu gibt es Gesetzte frage ich mich, wenn man sich so oder so nicht daran halten muss?

    Das Gesetz sieht die Möglichkeit der Bewährung vor, und davon wird bei Strafen unter 2 Jahren oft Gebrauch gemacht

    > Wenn ich zu schnell gefahren bin und geblitzt worden bin, dann kann ich komischerweise auch nicht sagen oh bitte bitte lieber Polizist ich fahre nie wieder zu schnell. NEIN! Ich bekomme ein Tickte und muss Strafe zahlen.

    Sie kommen aber nicht ins Gefängnis. Und sie bekommen keine Strafe, sondern ein Busse, und gelten nicht als vorbestraft.

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