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Kostenloses Gehirnjogging beim Einkaufen

Kleine Geräte und Computerprogramme zum Thema Gedächtnistraining oder auch Gehirnjogging sind scheinbar seit einiger Zeit sehr beliebt. Sogar bei Aldi habe ich kürzlich etwas Derartiges im Wochenangebot gesehen. Es gibt aber auch Möglichkeiten, sein Gehirn mittels einfacher Tricks und ohne technische Hilfsmittel zu trainieren. Meine Oma hat täglich das Kreuzworträtsel in der Tageszeitung gemacht, bis sie schon über 90 Jahre alt war. Sie konnte zwar schlecht hören und sehen, aber geistig war sie noch auf der Höhe.

Wenn wir unsere kleinen grauen Zellen nicht benutzen, dann verkümmern sie im Laufe der Zeit ebenso wie Muskeln, die nicht aktiv sind. Die Computertechnologie mit immer mehr Software hat dazu geführt, dass wir oft gar nicht mehr selbst denken müssen, wo dies früher noch der Fall war. Seit Einführung der Geldkartenzahlung, die ja immer mehr zunimmt, brauchen wir nicht mal mehr unser Geld zu zählen. Ich persönlich ziehe allerdings bei täglichen Einkäufen das Bargeld immer noch vor, weil ich dann einen besseren Überblick über meine Mittel habe.

Außerdem habe ich in Büchern zwei Möglichkeiten für mich entdeckt Gedächtnistraining zu betreiben, die mich keinen Strom kosten, sondern nur meine geistige Energie.

Erstens versuche ich mir ab und an zu merken, was ich einkaufen will, anstatt es auf einen Einkaufszettel zu schreiben. Bei einer großen Menge von Teilen kann man sich aus den benötigten Dingen eine Geschichte basteln. Das ist einfacher, als eine Liste im Kopf zu behalten. Beispiel: Ich brauche Eier, Mett, Hundefutter, Bananen, Taschentücher, Brot und Mineralwasser. Die Geschichte dazu:  Ich mache Frikadellen aus Eiern, Brot und Mett. Als ich meinem Hund das letzte Ei füttern will, rutsche ich auf einer Bananenschale aus. Dabei fällt mir das Ei herunter und geht kaputt. Mit Taschentüchern, die ich vorher mit Wasser nass mache, wische ich den Boden sauber.

Das funktioniert auch bei längeren Listen. Und wenn ich nur ein paar Teile kaufe,  rechne ich aus, wieviel sie insgesamt kosten und zähle meistens schon das Geld ab. Ein Nebeneffekt für mich ist dabei, dass ich genau auf die Preise schaue und, wenn ich eine drastische Verteuerung bemerke, eventuell entscheide, auf ein anderes Produkt umzusteigen oder ganz auf die Ware zu verzichten. Wenn ein Produkt wie Milkaschokolade plötzlich 20 % mehr kostet, finde ich das nämlich ziemlich unverschämt und habe keine Lust das zu unterstützen.

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