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Neue Enthüllungen bei Wikileaks

Ein Schweizer Bankangestellter will zwei CDs an Wikileaks, das mittlerweile in den Medien als Enthüllungsplattform bezeichnet wird, übergeben. Diese CDs enthalten Daten von Steuerhinterziehern, die Konten in der Schweiz besitzen, auf denen wahrscheinlich Geld liegt, dass in den Herkunftsländern illegalerweise nicht versteuert wurde. Bei den Personen, die genannt werden, soll es sich um Wirtschaftsgrößen, Künstler und Politiker handeln. Auch Deutsche sollen dazugehören.

Wikileaks will die Daten zunächst prüfen, bevor sie veröffentlicht werden. Dann kann man schon sehr gespannt sein, wer unserem Staat Abgaben vorenthält. Vor einiger Zeit hat ja unsere Bundesregierung ähnliche Daten gekauft. Ob dieser Kauf, der aus Steuermitteln getätigt wurde, rechtmäßig war, ist noch immer umstritten. Ich warte jedenfalls bis heute darauf, dass die damals erhaltenen Daten dem Bürger zugänglich gemacht werden, der ja dafür bezahlt hat.  Zumindest möchte ich wissen, welche Konsequenzen es für die Steuerhinterzieher hatte, und wieviel an Nachzahlungen in die Staatskasse geflossen sind. Die Namen würden mich auch sehr interessieren. Sollten Politiker und Beamte dabei gewesen sein, müssten diese selbstverständlich sofort ihr Amt niederlegen. Wer den Staat betrügt, kann nicht andererseits ein Staatsdiener sein. Auch die Namen von Wirtschaftsbossen und Unternehmen wüsste ich gerne, damit ich deren Betriebe im Alltag boykottieren kann, indem ich ihre Produkte nicht mehr kaufe.

Als Bürger habe ich die Möglichkeit, Steuersünder mit zu bestrafen, indem ich korrupte und betrügerische Politiker nicht mehr wähle und als Konsument kann ich mein Geld nur noch an die geben, die rechtschaffen sind. Das gilt natürlich auch für die Wahl meiner Bank. Wer sein Konto bei der Deutschen Bank oder einem ihrer Geldinstitute hat, sollte sich nicht über die Machenschaften von Ackermann und Co. aufregen. Er finanziert sie nämlich mit.   

Wenn Millionen Bundesbürger von ihren Einflussmöglichkeiten Gebrauch machen würden, könnte sich etwas verändern. Dass man von der Politik nicht all zuviel erwarten kann, wird a täglich deutlich. Jegliche politische Entscheidungen, die die Wirtschaft betreffen, werden mit ihr abgestimmt oder von ihr bestimmt.

Ich freue mich auf die Daten von Wikileaks und bin sehr froh, dass es diese Plattform gibt.

1 Kommentar

  1. Peter sagt:

    Hallo !

    Egal was man gegen Wikileaks sagt. Ich finde es echt gut was die machen. Wir werden nun einmal teilweise für blöd verkauft. Nicht alles läuft sauber ab. Das ist in der Politik wie im echten Leben. Das nun jemand einfach sagt ich mache etwas dagegen finde ich super. Ich denke auch, dass die wirklich was in der Hand haben, wovor viele Angst haben. Von mir aus können die noch mehr online stellen um alles zu zeigen, was so an einigen Stellen abgeht.

    Peter

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