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Neue Hunderasse – Elo

Ich als richtiger Hundefan, möchte euch eine neue Hunderasse vorstellen. Und zwar den „Elo“. Der Elo ist ein ruhiger, recht anspruchsloser Familienhund. Er hat eine sehr hohe Reizschwelle und zeigt wenig oder kein Jagdverhalten. Er hat ein mittleres Bewegungsverlangen und ist selbstbewusst und spielfreudig. Das Sozialverhalten des Elos steht im Mittelpunkt der Zucht und wird durch spezielle Zuchtprogramme beeinflusst.

Also wenn ich wieder mehr Zeit hätte und mir wieder einen Hund holen würde, dann wäre es bestimmt ein Elo.

Hier noch ein paar Informationen über den Elo:

Die Entstehungsgeschichte des Elos

Nachdem die Begründer des „Elo“, Marita und Heinz Szobries, jahrelang ein Bobtail- neben einem Eurasierrudel vergleichend beobachteten, konnten sie enorme Verhaltensunterschiede zwischen den beiden Rassen feststellen, obwohl beide Rassen unter vergleichbaren Umweltbedingungen gehalten und von den gleichen Menschen betreut wurden. Auch das Austauschen einzelner erst wenige Tage alter Welpen von Bobtail- und Eurasier-Mütter und die Aufzucht in einer gemischten Welpengruppe veränderten nicht das rassetypische Verhalten. Dies war ein Beweis, daß das unterschiedliche Verhalten zu etwa 80 % angeboren und vererbbar ist und daß der genetische Einfluß bei Hunden doch wesentlich größer ist als bisher angenommen wurde.
Auch innerhalb der beiden Rassen konnten seltene, besonders wertvolle Wesensbesonderheiten beobachtet werden, die sich auch weitervererbten.
So wurde Anfang 1987 die Idee in die Tat umgesetzt, insbesondere aus den beiden erwähnten Rassen geeignete Tiere mit wertvollen Charakteranlagen auszuwählen und die positiven Merkmale des Wesens und des Äußeren in der Elo-Zucht zusammenzuführen und diese nach den Bedürfnissen des Hundes und des Menschen als Familiengebrauchshund weiterzuzüchten, mit einem rassetypischen, instinktsicheren Verhalten, dass in die heutige Zeit auch hineinpaßt, verbunden mit einer gezielten Zuchtauswahl auf robuste Erbgesundheit. Weil uns Anfangs ein Eurasier-Rüde fehlte, wurde ein naher Verwandter des Eurasiers, ein Chow-Chow, hinzugenommen.
Als die ersten Kreuzungstiere erfolgreich aufgezogen waren, kam die Erkenntnis, dass hier die einmalige Chance gegeben war, die Elo-Zucht mit der Verhaltensforschung zu kombinieren und von Generation zu Generation Langzeitstudien über die Vererbung von Charakteranlagen durchzuführen. So wurden die am besten veranlagten Nachkommen, insbesondere der beiden oben genannten Rassen, zum Aufbau der Neuzüchtung ausgewählt, die den Namen „Elo“ bekam. Diese wird nach einem biologisch sinnvollen Standard, sowohl im Wesen wie im Äußeren, als Gesellschaftshund, aber auch mit dem Ziel auf Eignung als Rettungshund, Behindertenhelfer oder als Blindenführhund weitergezüchtet.
Die Zuchtergebnisse wurden dokumentiert, um so die weitere Vererbung von Charakteranlagen verfolgen und erforschen zu können.
Der Name „Elo“ (ursprünglich Eloschaboro) ist aus den Buchstaben der 3 wichtigsten Ausgangsrassen zusammengesetzt und wurde vom Bundespatentamt geschützt.
Jahre später konnte der Beweis erbracht werden, daß es möglich ist, besonders wertvolles Erbgut von zwei Rassen in der Elo-Zucht zusammenzuführen und züchterisch zu erhalten.
Während Fachleute noch darüber diskutieren – was beim Hund überwiegend angeboren und vererbbar und was umweltbedingt, also erworben und nicht vererbbar ist – wurde in der Elo-Zucht systematisch damit begonnen, die neuesten Forschungsergebnisse aus dem Elo-Projekt, zahlreichen Befragungen und dem Studium der Fachliteratur in die Tat umzusetzen und eine gezielte Zuchtauswahl auf Erbgesundheit, Charakteranlagen und rassetypische Merkmale als Familienhund zu züchten, um den angestrebten Zuchtzielen von Generation zu Generation näher zu kommen.

Zuchtziele

Die wichtigsten Zuchtziele waren, langfristig anzustreben, eine erbgesunde, instinktsichere, kindergeeignete und wachsame Rasse zu züchten mit guten Eigenschaften als Begleit-, Familien- und Gesellschaftshund. Daneben aber auch bestimmte Linien mit besonderen Eigenschaften für die Ausbildung aufzubauen, wie z.B. als Behindertenbegleithund.

Gesamterscheinung:

Kräftiger, jedoch etwas gedrungen wirkender, mittelgroßer, stehohriger, im Rücken etwas länger als schulterhoch erscheinender Hund, mit einer über dem Rücken gerollt getragenen Rute, von mittlerer Haarlänge in verschiedenen Farbschlägen, von Halbkörperscheckung bis gescheckt, sowie auch einfarbig weiß mit Tupfern.
Der gut veranlagte Elo hat ein differenziertes Ausdrucksverhalten, ein ruhiges bis mittleres Temperament und hat ein selbstbewusstes, ausgeglichenes Wesen mit hoher Reizschwelle. Er ist spielfreudig, kindergeeignet, verträglich mit anderen Artgenossen und zeigt Desinteresse an Jagen und Wildern.

Behaarung: in zwei Formen, von mittellangem, pflegeleichtem Fell
1. Form: Glatthaar (Gesicht und Gliedmaßen kurz behaart, die Behaarung ist vergleichbar mit dem Eurasier)
2. Form: Rauhhaar (Schnauze, Kopf und Füße haben eine etwas längere, teilweise wellige Behaarung)

Größe
Groß-Elo: 46 bis 60 cm
Klein-Elo: 35 bis 45 cm

(via)

elo

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