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Neuer Versuch, Gesundheit bezahlbar zu machen

Wieder mal soll es eine Gesundheitsreform geben. Diesmal will man angeblich die Gewinne der Pharmaindustrie senken und dadurch Kosten für die Krankenkassen sparen. Es gab in den letzten Jahrzehnten schon viele Reformen in der Gesundheitspolitik. Welche Maßnahmen auch immer ergriffen wurden; das Ergebnis war eigentlich immer, dass die Kranken die Leidtragenden waren.

Die Gewinne der Pharmaindustrie steigen Jahr für Jahr weiter. Nicht zuletzt die Finanzierung von Impfungen oder vorschnell verordneten Dauermedikamenten beschert Firmen wie Merck, Bayer, Lilly usw. riesige Umsätze. Da werden Medikamente von den Krankenkassen erstattet, deren Wirksamkeit fraglich und deren Einnahme oft sogar sehr risikobehaftet ist. Im Gegensatz dazu werden jahrzehntelang bewährte Arzneien aus dem Bereich der Naturheilkunde sowieso nicht von der gesetzlichen Kasse bezahlt, teilweise sogar per Gesetz vom Markt genommen. Dies geschah z.B. mit dem pflanzlichen Arzneistoff Kava Kava. Dieser war ein geniales Mittel gegen Depressionen. Aufgrund einiger weniger Todesfälle, deren Ursache mit der Anwendung von Kava Kava in Zusammenhang gebracht wurde, was aber nicht konkret bewiesen ist, zog man das Medikament aus dem Verkehr.

Teure Antidepressiva mit schwersten Nebenwirkungen und hohem Suchtpotential befinden sich weiterhin auf dem Markt. Für mich ist klar, dass so ein pflanzliches Mittel eine zu große Konkurrenz zu den chemischen darstellte, auch war es relativ preisgünstig. Aber das Geld daran haben die Falschen verdient. Die hatten leider zuwenig Einfluss auf die Politik.

Das Medikament Viagra, durch dessen Einnahme schon einige Hundert Männer nachweislich gestorben sind, ist weiterhin auf dem Markt. Der Hersteller ist ein einflussreicher Pharmakonzern. Noch Fragen??

Bei der Verwendung der Gelder aus der Krankenversicherung geht es meiner Meinung nach nicht darum, kranken             Menschen zur Gesundheit zu verhelfen. Es sollen die richtigen Gruppen daran verdienen. Wie sonst ist es erklärbar, dass zwar teure Untersuchungen wie MRT oder CT übernommen werden, aber Therapien wie Physiotherapie oder Massagen dermaßen sparsam verordnet werden, dass sie in der geringen Anzahl sowieso nicht viel nützen. Es geht nicht darum, welche Behandlungen notwendig sind, um den Patienten zu heilen, sondern darum, welches Schema für welche Krankheit vorgesehen ist. Wenn man da als Kranker nicht hineinpasst, dann hat man eben Pech gehabt. Und zahlt möglicherweise das, was zur Heilung notwendig ist, selbst.

Sollte die neueste Reform tatsächlich die Kosten für Arzneimittel kürzen, so ist eigentlich schon vorprogrammiert, wer dann die Gewinne der Pharmaindustrie weiter hochhält. WIR!

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