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Prügel – Attacke

Die Gewalt in Deutschland und vor allem bei Jugendlichen nimmt immer mehr zu. Ich kann es einfach nicht verstehen. Weiß die Jugend nicht mehr was sie in ihrer Freizeit machen soll? Wie kann es sein, dass Jugendliche anscheinend aus Langeweile einen Menschen fast zu Tode prügeln? Einfach so, weil der Mensch grade zur falschen Zeit am falschen Ort ist.

Erst jetzt am Ostersamstag gab es wieder einen Fall. In Berlin im U-Bahnhof an der Friedrichstraße wurde ein Mann fast zu Tode geprügelt. Der Haupttäter ist 18 Jahre alt, kommt aus gutem Haus und ist dabei sein Abitur zu machen. Gemeinsam mit seinem Kumpel pöbelte er das Opfer an und wurde plötzlich handgreiflich. Das Opfer ist eine Person, die jeder Gewalt aus dem Weg geht. Als das Opfer, er ist 29 Jahre, zusammen brach, trat der Täter dem Opfer noch ein paar Mal ins Gesicht bis er bewusstlos wurde. Erst als ein Passant eingegriffen hat, ließ der Täter von seinem Opfer los. Ich möchte hier erwähnen, dass ich über das Eingreifen des Passanten erstaunt bin und auch froh bin, dass es doch noch Menschen gibt die nicht einfach weg schauen, sondern einfach ihren Mut zusammen nehmen und eingreifen. Leider gibt es viel zu wenige die noch Zivilcourage besitzen. Dass, das Opfer noch lebt verdankt er seinem Retter. Das Opfer ist ein sogenanntes „Zufallsopfer“. Und warum? Weil die Täter Streit suchten.

Zum einen kocht es in mir richtig wenn ich so etwas in der Zeitung lese oder es mir im Fernsehen ansehe und zum Anderen stelle ich mir die Frage, warum? Warum ist es mittlerweile schon fast an der Tagesordnung, dass es zu solchen Prügel-Attacken kommt? Und von wem? Von Jugendlichen die anscheinend nicht wissen was sie mit sich anfangen sollen. Wenn sie Aggressionen haben sollen sie verdammt noch mal in einen Box-Club gehen, da können sie sich schlagen so viel sie wollen. Aber warum immer auf andere?

Was mich aber am allermeisten Aufregt ist mal wieder die Justiz. Warum werden die Täter freigelassen? Der Täter hatte einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags bekommen. Der Richter entschied aber auf Haftverschonung. Da er sich selber gestellt hat ist er geständig und zeigt Reue. Er wohnt noch bei seinen Eltern, geht noch zur Schule und ist nicht vorbelastet, so Holger Freund Sprecher der Staatsanwaltschaft zu den Gründen der Freilassung. Nun muss er sich als Strafe dreimal die Woche bei der Polizei melden.

Was hat es damit zu tun, ob er noch zur Schule geht, bei seinen Eltern wohnt, gestanden hat und nicht vorbelastet ist? Er hat einen Menschen fast umgebracht und das Einzige was er machen muss ist sich bei der Polizei regelmäßig melden? Bei mir trifft man da auf absolutes Unverständnis und ich frage mich ernsthaft wo das Hinführen soll?

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