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Pumpkinhead: Blutfehde

Der vierte Teil der Horrorfilm-Reihe Pumpkinhead von 2007, „Blutfehde“ genannt, bedient sich bei Shakespeare.

Letzte Woche habe ich im Nachtprogramm bei Pro Sieben Pumpkinhead: Blutfehde geschaut. Ich habe noch keinen der anderen Pumpkinhead-Filme gesehen (der erste Teil kam in Deutschland als „Das Halloween Monster“ heraus), kann also zu den anderen Teilen nichts sagen bzw. auch nicht sagen inwiefern „Blutfehde“ sich in die Poetologie (wenn man den Filmen so etwas überhaupt zuschreiben möchte) der Reihe einfügt. Ich weiß allerdings, dass eine Figur, die im vierten Teil auftaucht, bereits im allerersten eine Hauptrolle gespielt hat und auch der Schauspieler ist der gleiche: Der doch relativ bekannte Lance Henriksen („Aliens – Die Rückkehr“, „Terminator“, „Millenium – Fürchte deinen Nächsten wie dich selbst“ etc.).

In „Blutfehde“ geht es um die beiden „Hillbilly“-Familien Hatfield und McCoy, die sich auf den Tod nicht ausstehen können und die seit langen Jahren eine erbitterte Fehde entzweit. Doch zwei der Kinder der Familien – und hier kommt der gute William Shakespeare ins Spiel – Jodie Hatfield und Ricky McCoy sind ineinander verliebt und wollen dies natürlich vor ihren verfeindeten Familien verbergen. Doch als die beiden sich eines Nachts im Wald treffen, werden sie von zwei Hatfield-Brüdern überrascht. Anschließend stirbt Rickys Schwester, die für das Liebespaar Schmiere gestanden hatte, auf der Flucht und Ricky wird schwer verletzt. Er will Rache und geht zu einer Hexe im Wald, die für ihn das Monster Pumpkinhead zum Leben erwachen soll, um alle Hatfields bis auf Jodie zu töten. Doch Ricky verpfändet dafür seine Seele und muss später feststellen, dass sein Leben mit dem Pumpkinheads verbunden ist. Lange Rede, kurzer Sinn: Fast alle sterben und um am Schluss opfert sich Ricky und springt mit Pumpkinhead im Wickel in einen Brunnen, um den Tag zu retten. Was ein wenig dümmlich klingt, ist es auch, wie ich finde. Das sich Filme oder ähnliches immernoch äußerst gerne bei Romeo & Julia bedienen, ist ja nichts neues, wenn auch oft ziemlich nervig, aber der Film ist einfach nur ziemlich schlecht. Ich habe mich an keiner Stelle des Films mit den beiden Hinterwäldlerfamilien auch nur ein bisschen interessiert oder sogar identifiziert und dies macht es einfach ziemlich schwer, dass die Tode der Familien einem nicht ziemlich am Pöter vorbei gehen.

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