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Ralph Lauren feuert Topmodel

Sie ist der Traum von Frau. 1,74 Meter groß, lange Beine, sinnlich, sexy. Das französische Topmodel Filippa Hamilton (23) wiegt 54 Kilo, ist laut Body-Mass-Index (BMI) sogar untergewichtig – 4 Kilo unter Normalgewicht. In Amerika ist gerade eine hitzige Diskussion ausgebrochen, weil das 23-jährige Model Filippa Hamilton, die acht Jahre lang das Gesicht und Aushängeschild von Ralph Lauren war, von dem Designerunternehmen gefeuert wurde, weil sie angeblich zu dick für den Job sei. Man sagte ihr, dass sie für die neue Kollektion zu dick sei?  Ich denke mit Kleidergröße 34 ist man nicht zu dick sondern eher zu dünn. Ich bin der Meinung, dass die Modeagenturen doch einfach mal die Frauen von heute zeigen sollen. Einfach Fraulich und nicht so abgemagerte Models die durch einen Gulli rutschen. Das doch einfach nicht schön. Also wenn icr mir vorstelle, dass ich auf alles schöne an Essen verzichten muss, nur damit ich dem Ideal der Modemacher entspreche, dann wäre ich total unglücklich, denn ein bisschen Leben sollte man schon noch. Einfach mal richtig toll essen gehen und einfach das essen was man will ohne darauf zu achten, ob ich am nächsten Tag noch in mein Kleid Größe 34 passe.

Und weil die extremen Magermodels ja fast schon gang und gäbe sind in der Modeindustrie, hätte der Rausschmiss von Filippa Hamilton in den US-Medien wohl auch gar nicht weiter für Furore gesorgt, hätte Ralph Lauren nicht noch einen oben drauf gesetzt. Im Internet tauchte nämlich eine RL Kampagne von Filippa auf, die derzeit Kaufhäuser in Tokio schmückt und die Hamilton so zeigt, wie das Unternehmen sie anscheinend am liebsten hätte: bis auf die Knochen abgemagert. Das Foto des Models wurde nachträglich nämlich so bearbeitet, dass sie nicht nur spindeldünne Ärmchen und Beine hat, sondern ihr Po und ihre Hüfte schmaler sind, als ihr Kopf. Ich muss gestehen, als ich das Bild das erste Mal gesehen habe, dachte ich, dass es sich um eine Anti-Magersucht Kampagne handeln muss, doch Ralph Lauren schien tatsächlich gedacht zu haben, dass sich mit diesem Frauen-Image Klamotten verkaufen lassen. Dass das Bild zuerst auf einer Webseite namens „Photoshop Disasters“ auftauchte, dürfte dem Designhaus demnach weniger gefallen haben. Ebenso, wie die Schnelligkeit mit der das Bild sich in den US-Medien ausbreitete und dort eine heftige Welle der Kritik auslöste.

(via)

 

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