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The Social Network- die Geschichte von Facebook im Kino

Im Film wird die Geschichte der Entstehung von „facebook“ erzählt. Der Harvard-Student Mark Zuckerberg programmierte die auch in Deutschland viel genutzte Seite. Aus der Idee, die Daten von Mitstudenten in einer gemeinsamen Datenbank zusammenzufassen, entwickelte sich ein immer größer werdendes Netzwerk, in dem heute über 500 Millionen Nutzer registriert sind.

Im Film wurde es so dargestellt, als sei der einzelgängerische Freak Zuckerberg nicht unbedingt ganz von allein darauf gekommen, die Seite zu entwickeln. Möglicherweise hat er die Grundidee von anderen Studenten, die selbst eine solche Seite exclusiv für Harvard- Studenten von ihm programmieren lassen wollten, geklaut. Ob das wirklich so war, bleibt allerdings unbeantwortet. Immerhin zahlte facebook den Betreffenden eine Abfindung von 65 Millionen Dollar, nachdem sie die Zuckerberg deshalb verklagen wollten.

Die Geschichte ist sehr interessant und auch nett verfilmt, wie ich finde. Die zwei Stunden Kino gingen schnell vorbei, immer ein Zeichen von guter Unterhaltung.

Was aber nicht nur mich, sondern auch meinen Kinobegleiter bis zum Schluss beschäftigte, war die Frage, wie denn die Firmeneigentümer so reich geworden sind. Der Gründer ist heute der jüngste Milliardär der Welt.

Da wir beide keine Mitglieder bei facebook sind, konnten wir nur vermuten, dass es sich wohl um Werbeeinahmen handelt. Nach dem Kino haben wir dann gleich mal im Internet nachgeschaut. Auf der Startseite ist ja außer Eigenwerbung keine weitere zu sehen. Aber beim Lesen der Nutzungsbedingungen wurde es dann klar.   

Auf facebook können Firmen sehr gezielt die Gruppen ansprechen, die für ihre Produkte in Frage kommen. Nur wer in das gewählte Profil passt, wird mit der entsprechenden Werbung konfrontiert. Da machen die Daten, die man angeben soll, natürlich richtig Sinn. Und das ist  eine Möglichkeit der Propaganda, die einfach genial ist. Die Nutzer geben ihre Interessen preis und werden  mit genau den passenden Produkten für ihre Hobbys geködert.

Dieses Ziel hatte der Urheber offenbar gar nicht im Kopf, als er das Programm ins Leben rief. Geld scheint oder schien ihm zumindest nicht so wichtig zu sein. Und das macht ihn trotz seiner scheinbaren Arroganz wieder ganz liebenswert.

8 Kommentare

  1. Tobi sagt:

    Also ich hab den Film gesehen, interessant ist er alle mal und auch einmal sehenswert…..

  2. Tom sagt:

    Na dann warten wir mal ab, wie lange es dauert, bis irgendein deutscher Filmemacher auf die Idee kommt, einen Film über StudiVZ oder WKW zu machnen

  3. Anke sagt:

    Dieser Film ist kein Superhit aber machst nichts Falsches,wenn du dir ihn anschauen wirst.

  4. Martha sagt:

    Na dann. Nach diesen positiven Kommentaren werde ich mich doch für diesen Film entscheiden :).

  5. blue_eyes sagt:

    Rein zufällig mich gestern für diesen Film entschieden, ich fand ihn sehenswert. Die zwei Stunden vergingen im Fluge und heute gleich mal zu Hause einiges dazu nachgelesen.
    Werde mich aber bestimmt nicht bei Fakebook registrieren.

  6. B.Scheid sagt:

    Als spannend würde ich den Film nicht bezeichnen. Aber interessant ist er schon.

  7. Martha sagt:

    Ich warte erstmal auf Kommentare, bevor ich mit einen Kinoticket kaufe. Ich bin ein bisschen skeptisch und kann mir nicht vorstellen, dass die Geschichte so spannend sein wird.

  8. Lastminute sagt:

    Naja, die Gründer von WKW, XING und CO hatten auch nicht zwingend als ersten Gedanken „damit mach ich jetzt Milliarden“. Aber wie es nunmal kommen muss…wenn sich verbreitet, dass viele Leute irgendwas sehen, stehen die Firmen für Werbung schlange.

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