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Tierbetreuung in der Urlaubszeit

Bald ist es wieder soweit: die Ferien- bzw. Urlaubszeit beginnt und Tausende Menschen nutzen diese Gelegenheit, um zu verreisen. Leider vergessen viele neben ihren eigenen Reisevorbereitungen, sich Gedanken um die Versorgung ihres Haustiers während ihrer Abwesenheit zu machen.

Viel zu oft hat das zur Folge, dass diese Tiere einfach ihrem Schicksal überlassen werden. Die erschreckende Zahl von jährlich mehr als 500 000 ausgesetzter Tiere spricht eine deutliche Sprache. Die Dunkelziffer ist vermutlich noch höher, da viele Tiere entweder irgendwo unbemerkt in der Wildnis weiterleben oder einen elenden Tod erleiden, sei es durch Verhungern, Erfrieren, Unfälle oder als Beute für größere Tiere. Mir persönlich ist es völlig unverständlich, wie man sich von seinen Vierbeinern auf solch unwürdige Art einfach trennen kann.

Entschuldbar ist das Aussetzen von Haustieren in keinem Fall, zumal es genug Möglichkeiten gibt, sein Tier während des Urlaubs versorgen zu lassen, wenn man es nicht mit auf Reisen nehmen kann. Zum einen bieten Tierheime und Tierschutzorganisationen die befristete Unterbringung in ihren Gebäuden an. Diese ist zwar kostenpflichtig, aber wer sein Tier liebt, wird daran wohl kaum Anstoß nehmen. Oftmals bieten auch Mitarbeiter von (ehrenamtlichen oder staatlichen) Tierschutzorganisationen eine private Aufnahme von Haustieren an.

Eine weitere Alternative sind die Tierpensionen. Dort werden die Haustiere individuell  betreut und versorgt.

Wer sein Tier lieber in vertrauter Umgebung lassen möchte, sollte die Möglichkeit des „homesittings“ nutzen. Das bedeutet, man beauftragt eine Person seines Vertrauens mit der (gegebenenfalls mehrfach) täglichen Betreuung seines Vierbeiners. Besonders für Katzen ist es meistens viel angenehmer, in den eigenen vier Wänden zu verbleiben. Falls man niemanden kennt, den man um diese Gefälligkeit bitten könnte, findet man oftmals auch private Anbieter des sitting-Dienstes in den Kleinanzeigen örtlicher Zeitungen.

Generell sollte man sich als Tierhalter schon vor der Anschaffung eines Haustiers Gedanken über dessen Versorgung während der Urlaubszeit machen. Wenn es soweit ist, kann man sich hier Hilfe bzw. Tipps  holen:

 

-Tierheim

-Tierschutzorganisationen

-Familie, Freunde, Nachbarn

-gewerbliche sitting-Anbieter

-Internet (einfach „Tierbetreuung“ googeln)

 

Bitte nutzt diese Möglichkeiten, bevor Ihr so etwas Entwürdigendes macht, wie ein Tier auszusetzen. Kein Lebewesen hat es verdient, weggeworfen zu werden wie Abfall. Und mal ehrlich: Könntet Ihr Euren Urlaub genießen, wenn Ihr als letzte Erinnerung an Euren jahrelangen treuen Begleiter immer seinen Blick vor Augen hättet, als Ihr ihn an der Raststätte zurück ließet?

1 Kommentar

  1. Ich kann es auch überhaupt nicht verstehen, wie jemand in der Lage sein kann, sein Tier auszusetzten. Es irgendwo auf einem Autobahnparkplatz anzubinden in der Hoffnung das Tier wird gefunden. Man bindet ja auch kein Kind irgendwo an wenn man nicht weiß wohin damin. Blödes Beispiel aber es ist doch so. Wenn man seinen Urlaub ohne Hund z.B. machen möchte, muss man sich eben darum kümmern, dass der Hund einen Platz hat in einer Hundepension oder so. Klar die sind nicht billig aber das muss man sich vorher überlegen wenn man sich ein Tier anschaffen will.

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