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Trainer in der Fußballbundesliga – einer der härtesten Jobs der Welt

Bestimmt ist Euch aufgefallen, dass es sehr viele Fernsehsendungen gibt, die sich mit wirklich unangenehmen Jobs beschäftigen: „Dirty Jobs“, „Der härteste Job der Welt“, „Der gefährlichste Job der Welt“, um nur einige von ihnen zu nennen. Dabei sollen den Zuschauern Arbeitsplätze näher gebracht werden, die – auf welche Art auch immer – so grauenvoll, anstrengend, schmutzig, gefährlich etc. sind, dass es lohnenswert ist, über diese zu berichten.
Neben den üblichen bekanntermaßen sehr anstrengenden und nervenaufreibenden Tätigkeiten wie Kindergärtner, Müllwerker oder Feuerwehrmann sind auch ein paar wirklich exotische Jobs darunter:
Alpakascherer. Die Alpakas (Kamele) leben in den Anden und müssen ein Mal jährlich geschoren werden, um an ihre berühmte Wolle zu gelangen. Nicht nur, dass es sehr mühsam ist, die Tiere für diese Prozedur einzufangen und festzuhalten: sie stinken auch noch sehr. Wahrhaft „dirty“.
Tatortreiniger. Ob Blut, Gedärme oder sonstige Innereien oder „nur“ normale Verunreinigungen: als Tatortreiniger muss man – wie der Name schon sagt – sämtliche Spuren eines Verbrechens beseitigen, wenn die polizeilichen Ermittlungen abgeschlossen sind. Besonders eklig ist diese Arbeit, wenn die Leiche längere Zeit dort gelegen hat, voller Maden und anderem Ungeziefer ist, stinkt,… Nur etwas für starke Nerven und Mägen.
Fensterputzer an Hochhäusern. Auf den ersten Blick zwar wenigstens eine saubere Tätigkeit, dafür aber in zig bzw. hunderten Metern Höhe.
Bombenentschärfer. Egal, wie oft sie ihren Job schon verrichtet haben: Bombenentschärfer spielen bei jedem Einsatz mit ihrem Leben – und dem von vielen anderen Menschen.
Doch auch weniger spektakuläre Arbeiten müssen verrichtet werden, wir beispielsweise Vogelkot von Felsen kratzen, Schweinefarmer, Müllverbrenner, Rohrreiniger oder Kammerjäger. Ganz ehrlich: besonders gerne würde ich keinen dieser Jobs machen, aber meiner persönlichen Hitliste der „härtesten Jobs“ würde ich gerne einen Job hinzufügen: den eines Bundesligavereinstrainers. Hart ist dieser Job insofern, weil man a) scheinbar niemandem trauen kann, b) sehr unter Erfolgsdruck steht und c) so gut wie gar keine Jobgarantie hat (trotz Vertrag). Die jüngsten Beispiele Skibbe und Stanislawski belegen meine These. Am 22.12.2011 wurde  Michael Skibbe als Trainer zu Hertha BSC geholt, wo er einen Vertrag bis zum 30.06.2014 erhielt. So weit, so gut. Doch nach nur fünf Spielen und exakt 52 tagen Amtszeit war der 47-jährige seinen Job wieder los – aufgrund von Erfolglosigkeit seines Teams. So ähnlich erging es auch dem 42-jährigen Holger Stanislawski. Im Juli 2011 trat er sein Amt als Cheftrainer bei 1899 Hoffenheim an, wo er die nächsten Jahre verbringen wollte. Doch er schaffte nicht einmal eine Saison: am 09.02.2012 war für ihn in Hoffenheim Schluss.
Also, habe ich recht? Der Job als Bundesligatrainer gehört zu den härtesten der Welt – auch die verhältnismäßig gute Bezahlung kann an dieser Tatsache nichts ändern.

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