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Verschiedene Möglichkeiten, sein Haustier zu bestatten

Mein heutiger Artikel ist einem traurigen Thema gewidmet, mit dem sich aber früher oder später jeder Tierhalter beschäftigen muss: der Beerdigung seines Haustieres.

Prinzipiell gibt es hierfür drei Möglichkeiten:

  1. -man lässt das verstorbene Tier beim Tierarzt, der es dann zum Abdecker bringen lässt
  2. -man bestattet es im eigenen Garten
  3. -man beerdigt es auf einem Tierfriedhof

Die erste Möglichkeit ist wohl die traurigste, aber leider für viele Tierhalter unumgänglich, wenn sie keinen eigenen Garten beziehungsweise keinen Tierfriedhof in ihrer Nähe haben. Bestattungen auf öffentlichen Plätzen, Feldern und in Wäldern sind nicht gestattet.

Laut Tierkörperbeseitigungsgesetz dürfen überall in Deutschland Hunde, Katzen, Kleintiere und Vögel im eigenen Garten beerdigt werden, außer in Bremen (dort nur Ziervögel und Kleinnager). Beachtet werden müssen lediglich folgende Punkte:

  • -das Grundstück darf nicht in einem Wasserschutzgebet liegen
  • -zu öffentlichen Wegen und Plätzen sollten zwei Meter Abstand gehalten werden
  • -das Tier sollte in leicht verrottendes Material gewickelt werden (Wolldecken, Zeitungen) und mit einer Erdschicht von mindestens 50 Zentimetern bedeckt werden (dies heißt natürlich, dass man ein Loch buddeln muss, und nicht, dass man über das verstorbene Tier einen Erdwall aufschüttet!)
  • -das Tier darf nicht an einer meldepflichtigen Krankheit verstorben sein

Es besteht auch die Möglichkeit, sein Haustier in einem Tierkrematorium einäschern zu lassen (einzeln oder als Sammelverbrennung). Danach erhält man eine Urne mit der Asche seines Vierbeiners, welche man entweder behalten, oder im Garten vergraben kann. Ich persönlich finde den Gedanken an eine Einäscherung meiner Tiere nicht so schön, aber ich bin auch in der glücklichen Lage, sie auf dem Grundstück meiner Eltern beerdigen zu dürfen. Alle unsere verstorbenen Katzen und Wellensittiche haben wir im Garten begraben, in einem separaten Eckchen, welches wir immer schön bepflanzen und an Gedenktagen mit Kerzen versehen. Für Menschen, die keine Tiere halten oder mögen, mag dies ein wenig blasphemisch erscheinen. Alle anderen wissen, wie wichtig es ist, solch einen Platz zum Trauern und Gedenken zu haben; jede Blume, die gepflanzt wird, gibt einem das Gefühl, noch immer etwas für sein Haustier tun zu können.

Genauso einen Ort bieten auch die Tierfriedhöfe. Die Tiere werden ebenfalls eingeäschert, dann kann man – ähnlich wie für Menschen – für eine bestimmte Zeit eine Grabstelle mieten und dort seinem Haustier die letzte Ruhestätte gönnen.

Egal, für welche Möglichkeit man sich entscheidet: es ist sinnvoll, sich schon im Vorfeld darüber Gedanken zu machen, was mit dem Haustier nach dessen Ableben geschehen soll. Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, ist man häufig aufgrund der Trauer völlig kopflos – und ehe man es sich versieht, landet der heißgeliebte Vierbeiner beim Abdecker. Und das wollen wir doch nun wirklich nicht…

1 Kommentar

  1. Wenn eines unserer Tiere sterben muss, dann werden diese auch bei uns im Garten verbuddelt! Wenn ich in der Stadt wohnen würde, dann würden sie auf einen Tierfriedhof kommen egal was es kostet und wenn ich mir noch einen Nebenjob suchen müsste! Das ist das mindeste was man für sein Tier, was jahrelang für einen da war, tun kann! Zum Abdecker käme für kein Geld der Welt in Frage! Es soll Leute geben die ihr totes Tier einfach auf den Müll schmeißen wie ein Stück gammeliges Fleisch!Das ist für mich das allerletzte und diese Menschen haben für mich null Gewissen und zeigt deren wahren Charakter! Mein Tier hat eine würdevolle Beerdigung verdient.

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