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Vorbeugung vor Gallenkoliken

In der Weihnachtszeit ernähren sich viele Menschen noch fettreicher als im restlichen Jahr. Fettes Geflügel wie Gans und Ente oder Schokolade, Nougat und Marzipan  können unserer Leber so einiges abfordern. In der Leber wird der Gallensaft gebildet, der in der Gallenblase gespeichert wird. Nach einer fetthaltigen Mahlzeit schüttet die Gallenblase Flüssigkeit in den Dünndarm aus. Dort wird mit deren Hilfe die Verdauung der Fette bewerkstelligt, so dass ein Teil über die Darmwände wieder in den Körper aufgenommen  und ein Teil mit dem Stuhl ausgeschieden werden kann.

Je höher der Anteil der Fette in der Nahrung ist, desto mehr Gallenflüssigkeit wird benötigt um eine geregelte Fettverdauung zu haben.

Es gibt einige Nahrungsmittel, die die Galleproduktion ankurbeln. In deutschen Speiseplänen  sind diese aber eher unterrepräsentiert. Fastfood und Fertiggerichte gehören definitiv nicht dazu. Auch Zucker und Weißmehle unterstützen die Leber nicht.

Diese kann ihre Produktion aber mit Hilfe von bitteren Speisen wie Chicoree und Pampelmusen erhöhen. Auch Artischocken und Schwarzrettich sind Freunde dieses wunderbaren Organs. Pfefferminz ist ebenfalls ein sehr wohltuendes Nahrungsmittel, ob als Tropfen oder als Tee genossen. Kürzlich habe ich in einer Drogerie sogar Bonbons mit Pfefferminzölfüllung entdeckt.

Wer Gallensteine hat, ist oft im Dezember aus o.g. Gründen besonders anfällig für Koliken. Sollten diese nicht so schmerzhaft sein, dass der Gang zum Arzt nötig ist, dann kann man sich oft mit einer ganz einfachen Methode helfen. Man nehme ein gefaltetes Geschirrtuch, tränke es mit kalter Milch und lege es auf den Bauch unterhalb des rechten Rippenbogens. Darüber sollte man ein Handtuch legen. Der Schmerz verschwindet oft schon innerhalb weniger Minuten.

Trotzdem sollte jeder, der Gallenblasenbeschwerden hat, sich ernsthaft mit seiner Ernährung auseinandersetzen. Medikamente allein helfen da wenig.

Nicht nur Schmerzen und Verdauungsprobleme können bei den Betroffenen auftreten, sondern auch ständige Schlappheit und Müdigkeit. Über die Ernährung kann man sein gesamtes Wohlbefinden und seine Fitness steuern. Und natürlich auch sein Gewicht.

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